Falcons starten in die Playoffs

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Am Sonntag Abend, beim 1:2 im Nachholspiel des EV Ravensburg gegen den EHC Bad Aibling stand es endgültig fest, der EV Pfronten wird als Tabellenfünfter in den Playoffs auf die Chiefs des TSV Trostberg treffen. Da sich die Oberbayern das Heimrecht in der ersten Runde sichern konnten, sind die Pfrontener am Freitag um 19:00 Uhr zu Gast im Rainer-Roßmanith-Eisstadion. Die zweite Begegnung der Serie, die im Modus Best-of-three ausgespielt wird findet dann um 17:00 Uhr in Pfronten statt. Sollten auch dann noch keiner Mannschaft zwei Siege gelungen sein, würde die dritte Partie am Freitag den 27.02.2026 wieder in Trostberg stattfinden. Bereits vor zwei Jahren trafen die beiden Mannschaften aufeinander, damals konnten sich die Chiefs nach zwei Siegen zu Hause (5:1 und 6:4), bei einem Heimsieg der Falcons (6:2) im Achtelfinale durchsetzen. Diesen Erfolg werden die favorisierten Niederbayern gerne wiederholen wollen und dementsprechend am Freitag im Heimspiel auftreten. Zu den punktbesten Spielern der Chiefs zählen die tschechischen Stürmer Petr Dvorak (23 Spiele/44 Punkte), Michal Zak (24/29), Jakub Poricky (20/24), sowie Wayne Grapentine (23/39) und Nico Roßmanith (24/25), der Sohn der Vereinslegende Rainer Roßmanith. Neben der starken Offensive, konnte sich besonders die Defensive um den Tschechischen Schlussmann Filip Tucek auszeichnen, die nur 90 Gegentreffer zuließ, was den drittbesten Wert der Gruppe B bedeutete. Im direkten Vergleich der beiden Teams schnitten die Falcons bei 128 Treffer in 27 Spielen bei einem Schnitt von 4,7 Tore, besser ab als die Chiefs mit 90 Treffern in 24 Begegnungen (3,75).  Bei den Gegentoren liegen beide Teams fast gleichauf, die Pfrontener mussten 100 Gegentreffer einstecken (3,70), der TSV Trostberg nur 90 (3,75). Allerdings konnten die Niederbayern 27,47 Prozent ihrer Überzahlspiele erfolgreich abschließen (EVP 21,38) und auch in Unterzahl schnitten die Chiefs mit 82,95 Prozent besser ab, als die Pfrontener, die nur in 77,17 Prozent ihrer Unterzahlsituationen ohne Gegentor blieben. Die Falcons sollten also gewarnt sein und sich unbedingt von der Strafbank fernhalten. Mit knapp 16 Strafminuten pro Spiel zeigt auch diese Statistik Vorteile für Pfrontens kommenden Gegner (11 Strafminuten pro Spiel). Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer Tobias Trinkner sind sich durchaus bewusst, was auf sie zukommen wird, „Für uns geht es seit Sonntag darum, uns auf die neue Aufgabe zu konzentrieren. Die Hauptrunde ist Vergangenheit, die Zukunft mit den Spielen gegen Trostberg liegt vor uns. Wir freuen uns auf die bevorstehenden Playoffs und bereiten uns bestmöglich darauf vor. Mit den Chiefs erwartet uns ein starker Gegner, der bekanntermaßen gerade auf heimischen Eis schwer zu schlagen ist“, so die Einschätzung der beiden Trainer.
 
Knaebel, Jochen

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