8:3 (2:0/4:2/2:1) hieß es am Ende der Begegnung EV Ravensburg 1b und dem EV Pfronten. Von Beginn wirkten die Hausherren entschlossener und gingen bereits in der zweiten Minute durch Sven Schulz (Katjuschenko, A.) in Führung. Im Anschluss ließen die Falcons zwei Überzahlspiele ungenutzt, blieben allerdings auch in eigener Unterzahl zunächst ohne weiteren Gegentreffer. Dieser fiel dann in der 16. Minute, als Marco Gutekunst (Katjuschenko, A./Heckenberger) auf 2:0 erhöhte. Im Mitteldrittel ein ähnliches Bild, die Gastgeber aktiver, bissiger und konsequenter in den Zweikämpfe und mit dem 3:0 durch Sven Schulz (Mat) kurz nach Wiederbeginn. In der 26. Minute war es dann Mannschaftskapitän Thomas Böck der in Überzahl auf 3:1 verkürzte und die Falcons auf die Anzeigetafel brachte. Die Freude über den Treffer währte allerdings nur kurz, den nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Alex Katjuschenko auf 4:1 und wiederum drei Minuten später schraubte Robin Böhm (Heckenberger) in Unterzahl das Ergebnis sogar auf 5:1. Philipp Heckenberger (Miller) und Domenik Timpe (Richter/Dobner) sorgten mit ihren Treffern noch für den 6:2 Zwischenstand nach dem 2. Drittel. Im Schlussabschnitt bäumten sich die Pfrontener noch einmal kurz auf, verkürzten durch Domenik Timpe 50 Sekunden nach Wiederbeginn auf 6:3 und hatten in der Folge knapp vier Minuten Überzahl und weitere Chancen, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. In der 48. Minute sorgte Robin Böhm per Konter für das 7:3 und die endgültige Entscheidung, ehe Robin Krening (Heckenberger/Böhm) zum Endstand von 8:3 traf. Die Pfrontener waren nicht in der Lage dem Gegner in Sachen Einstellung und Willen Paroli zu bieten und brachten sich durch zu viele individuelle Fehler immer wieder in Schwierigkeiten, welche die Offensive der Ravensburger eiskalt zu Nutzen wusste. Ein herber Dämpfer vor dem kommenden Derby gegen den ERC Lechbruck und dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Türkheim.
Strafzeiten: EV Ravensburg 1b: 16 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten.
Bild: Ravensburgs Robin Krening mit dem 7:3
Bild und Text: Knaebel, Jochen




