Gute Nachrichten für die Falcons, denn Topscorer Miroslav Dobner wird auch kommende Saison wieder für Pfronten auf Torejagd gehen. Dem 20jährigen Tschechen, der vergangene Saison gemeinsam mit Viktor Stipek zu den Ostallgäuern kam, gelangen in der abgelaufenen Saison 46 Punkte in 30 Spielen. Somit zählte der junge Angreifer, der seine erste Saison bei den Senioren absolvierte auf Anhieb zu den Topspielern der Landesliga. „An Miro werden wir sicher weiterhin unsere Freude haben. Es war beeindruckend, wie er in seinem Alter mit seiner Rolle und der Verantwortung im Team bereits umgegangen ist. Die Gegner haben ihn nicht geschont, er musste sehr viel einstecken, aber er ieß er sich nicht davon beeindrucken und lieferte ab. Wir sind sicher, dass ihn die Erfahrungen, die er gesammelt hat, noch stärker machen werden“, so die Verantwortlichen des Vereins.
Fragen an Miroslav Dobner:
Frage: Servus Miro, schön, dass Du auch nächste Saison für den EV Pfronten spielen wirst. Wie leicht oder schwer ist Dir die Entscheidung gefallen?
Antwort: Die Entscheidung ist mir sehr leicht gefallen. Pfronten hat mir die Möglichkeit gegeben, wieder richtig Spaß am Eishockey zu haben. Vor allem habe ich hier neue Freunde gefunden und kann sogar sagen, dass ich eine zweite Familie dazugewonnen habe. In Deutschland habe ich ein neues Kapitel in meinem Leben begonnen und ich genieße es jeden Tag – gemeinsam mit meiner Freundin und meinen Freunden hier.
Frage: Nach Deiner starken Premierensaison werden sich die Gegner vermutlich noch mehr auf Dich konzentrieren. Wie willst Du darauf reagieren?
Antwort: Ich möchte noch besser werden als in der vergangenen Saison. Letztes Jahr habe ich viele Erfahrungen gesammelt – sowohl gegen die verschiedenen Gegner als auch in der Liga insgesamt. Deshalb freue ich mich riesig darauf, dass die neue Saison endlich beginnt.
Frage: Vergangene Saison hast Du, auch aufgrund des Abgangs von Viktor Stipek, in verschiedenen Reihen gespielt. War das für Dich in Ordnung und mit wem hat es Deiner Meinung nach am besten funktioniert?
Antwort: Der Abschied von Viktor war natürlich nicht einfach. Wir kennen uns schon viele Jahre, sind sehr gute Freunde und er ist außerdem ein hervorragender Eishockeyspieler. Auf der anderen Seite kam Domenik Timpe dazu und gemeinsam mit meinem guten Freund Edgars haben wir, wie ich finde, eine der besten Sturmreihen der Landesliga gebildet. Mit Viktor, Dome und Eddie hat das Zusammenspiel immer hervorragend funktioniert. Sie sind nicht nur großartige Eishockeyspieler, sondern vor allem auch richtig gute Freunde.
Frage: Du bist jetzt fast ein ganzes Jahr in Pfronten und hast schon einiges erlebt. Was war bisher am härtesten? Die Playoffs, das Sommertraining, das letzte Training im Trainingslager am Sonntag um 8 Uhr oder Deine erste Bekanntschaft mit dem Viehscheidzelt?
Antwort: Da gab es schon einiges – manchmal vielleicht sogar etwas zu viel, vor allem mit Edgars. Wenn ich der Reihe nach gehe: Die Playoffs waren leider eine Enttäuschung, aber so ist Eishockey eben. Man kann alles geben und trotzdem verlieren. Das Sommertraining macht richtig Spaß und ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass wir in so einem Tempo arbeiten. Manchmal tut es zwar weh, aber ich bin überzeugt, dass wir dadurch bestens auf die Saison vorbereitet sein werden. Das letzte Training im Trainingslager war wahrscheinlich eines der besten Trainings meiner Karriere – das würde ich jederzeit wieder machen. Und was das Viehscheidzelt angeht: Das war eine riesige Veranstaltung, die ich damals nicht ganz so gut überstanden habe. Dieses Jahr weiß ich aber, worauf ich mich einlasse, und ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich unsere neuen Mitspieler dort schlagen werden.



