Er hat bereits 188 Hauptrundenspiele für den EV Pfronten absolviert und gehört somit schon fast zum Inventar des Vereins, doch leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn im Schnitt sind es tatsächlich nur knapp 16 Spiele, die der symphatische Angreifer pro Saison spielen konnte. Grund hierfür sind immer wieder Verletzungen, die weitaus mehr Spiele verhindert haben. Aber wer den schnellen und wendigen Stürmer kennt, der weiß auch, dass er sich davon nicht unterkriegen lässt und optimistisch und positiv in die Saison gehen wird. „Robin ist ein fester Bestandteil der Mannschaft, der sich auch neben dem Eis um die Belange seiner Mitspieler kümmert. Mit seiner Routine wird er, sofern er von Rückschlägen verschont bleibt, der Mannschaft helfen, die anvisierten Ziele zu erreichen, wir sind froh, dass er uns weiterhin zur Verfügung steht“, so die Verantwortlichen des Vereins.
Fragen an Robin Wiedmann:
Frage: Servus Robin, 33 Jahre und bald 200 Hauptrundenspiele sind Dir äußerlich kaum anzumerken, wie kommts?
Antwort:
Keine Ahnung, woher das kommt. Ich denke, immer am Ball zu bleiben und etwas zu tun, ist wahrscheinlich der Grund. Die 200 Spiele für den EV Pfronten vollzumachen, wäre jetzt natürlich eine wunderschöne Sache.
Frage: Trotzdem hast Du die letzten Jahre ca. nur die Hälfte der möglichen Spiele absolvieren können, warum ist das diese Saison anders?
Antwort:
Was in den letzten Jahren war, ist Geschichte. Mein Blick geht fest nach vorne. Ich versuche einfach, so fit wie möglich zu sein, um der Mannschaft in jedem einzelnen Spiel auf dem Eis helfen zu können
Frage: Du hast in Deiner Zeit viele Trainer kommen und gehen sehen, was erhoffst Du Dir von dem neuen Trainergespann um Oliver Worm?
Antwort:
Ich erhoffe mir, dass Oliver und sein Trainerteam für die typischen Höhen und Tiefen einer langen Saison immer die passende Lösung finden. Das Ziel muss sein, das volle Potenzial aus dem Kader herauszuholen und eine Einheit zu formen, die Spaß am Eishockey hat und gemeinsam Erfolge feiern kann.
Knaebel, Jochen



