Falcons starten mit der 1b in der Bezirksliga
Die Spatzen pfeifen es bereits länger von den Dächern und nun kann der EV Pfronten offiziell bestätigen, dass der Verein zur nächsten Saison eine zweite Mannschaft, eine 1b ins Rennen schicken wird. Diese wird sich in der kommenden Saison in der Bezirksliga Gruppe C mit folgenden Gegnern messen: Woodstocks Augsburg, SG Bad Bayersoien/Peiting, ESV Buchloe 1b, TSV Farchant, ESC Kempten 1b, SG Königsbrunn, ERC Lechbruck 1b, SG Maustadt/Memmingen, SG Schongau/Landsberg, SG Senden/Burgau, SG Sonthofen/Oberstdorf.
Im Kader der Pfrontener Reserve befinden sich einige bekannte Gesichter, allen voran Spielertrainer Eugen Scheffer, der somit auch seinen Einstand hinter der Bande geben wird. Der genaue Kader und die Termine der Spiele, werden nach der Termintagung bekanntgegeben.
Fragen an den 1. Vorstand, Klaus Mörz und 3. Vorstand Hans-Peter Lichtblau zur neu gegründeten 1b.
Frage: Die Idee einer Reservemannschaft, einer sogenannten 1b ist ja nicht neu, warum jetzt, was sind die Hintergründe, was ist der Plan und wo soll die Reise hingehen? Ziele, Dauer, Zuspruch?
Klaus Mörz: Das stimmt, ich plane schon länger eine 1b zu gründen, da ich denke, das der Bedarf dafür besteht. Am wichtigsten ist es mir, dass wir für die Spieler die aus dem Nachwuchs in den Seniorenbereich rücken, neben der 1. Mannschaft eine weitere Möglichkeit anbieten können Eishockey zu spielen
Hans-Peter Lichtblau: Das Ziel ist, die jungen Spieler die aus der u20 nicht den Sprung in die Erste schaffen eine Plattform zu bieten in der sie sich weiterentwickeln können durch Eiszeiten in Ligaspiel um dann evtl doch noch den Sprung in die Erste zu schaffen, sonst gehen uns doch viele Spieler komplett verloren. Die Situation war dieses Jahr günstig, da wir aus den letzten drei Jahren einige junge Spieler genau mit der Situation haben.
Frage: Die Frage die sich sicher viele Stellen werden ist sicher, wie finanziert der Verein eine zusätzliche Mannschaft, woher stammen die Eiszeiten, in einem sowieso schon gefühlt vollen Terminkalender, wann sind die Trainingszeiten, wann werden die Spiele zu Hause ausgetragen, usw.?
Hans-Peter Lichtblau: Die Spieler finanzieren den größten Teil selber, so dass dem Verein so gut wie keine Mehrkosten durch die 1b entstehen. Ausserdem haben wir auch einige Sponsoren die durch Trikotwerbung die 1b mit unterstützen. Weitere Unterstützung nehmen wir natürlich noch gerne an. Die 1b wird zweimal die Woche Trainieren, wofür wir nach einer Hobbymannschaft zusätzliches Eis gebucht haben. Die Heimspiele werden Freitag 20:00 Uhr, Samstag 20:00 Uhr und evtl. auch mal Sonntags 17:00 sein
Klaus Mörz: Wie Hans-Peter bereits gesagt hat, trägt sich die 1b was die Kosten angeht, weitgehend selbst. Wir als Verein werden sie natürlich nach Bedarf und unseren Möglichkeiten unterstützen, wie das genau aussehen wird, werden wir sehen. Hans-Peter und ich stehen dafür in regelmäßigen Kontakt.
Frage: Wie groß war das Interesse der Spieler an dieser 1b? War viel Überzeugungsarbeit notwendig, oder musste man möglichen Spielern eventuell sogar Absagen erteilen?
Klaus Mörz: Natürlich wollten alle erst mal wissen, wie die 1b geplant ist. Als das jedoch fest stand, war die Resonanz sehr gut und es kamen ziemlich schnell die erwünschten Zusagen. Jetzt werden wir sehen, wie sich das alles entwickelt.
Hans-Peter Lichtblau: Vor offizieller „Gründung“ mussten wir nur kurz sondieren, ob ein entsprechendes Interesse da ist. Es war überraschend sehr großes Interesse da. Wir hatten kein Problem, die für uns gewünschte Kadergrösse zu erreichen. Die Saison wird es zeigen, ob wir im Dezember dann noch Spieler dazu nehmen oder der Kader groß genug ist.
Frage: Ihr beiden seid die größten Befürworter für die 1b und ohne Euch, würde es diese wohl nicht geben, was könnt, wollt ihr noch loswerden? Was gibt es von Eurer Seite noch zu sagen?
Hans-Peter Lichtblau: Wir wünschen uns dass die Spiele auch von den Zuschauern angenommen werden, damit für die Mannschaft auch eine gute Atmosphäre herrscht. Das Ganze soll sich in den nächsten Jahre etablieren und somit noch mehr Leben ins Eisstadion bringen.
Klaus Mörz: Ich würde mir wünschen, dass die 1b gut aufgenommen wird und den Zuspruch erhält, den sie verdient. Natürlich wünsche ich dem Team Erfolg und vor Allem Spaß am Eishockey.
Vielen Dank.
Knaebel, Jochen



