Niederlage im Derby
Niederlage im Derby

Mit 6:4 (3:2/1:1/2:1) ging das Rückspiel im Ostallgäuderby zwischen dem ERC Lechbruck und dem EV Pfronten an die Gastgeber und somit zogen die Flößer auch in der Tabelle an den Pfrontenern vorbei. Die Begegnung begann kurios, denn die ersten beiden Treffer fielen jeweils per Penalty. Zunächst bekamen die Hausherren einen solchen in der 5. Spielminute zugesprochen, den Lechbrucks Kapitän Mathias Schuster sicher verwandelte. Keine drei Minuten versenkte Filip Matejka seinen Versuch zum 1:1 Ausgleich. In der 10. Minute fiel dann auch der erste Treffer aus dem Spiel heraus, als Viktor Stipek (Scheffer) zum 1:2 und somit zur ersten und letzten Pfrontener Führung an diesem Abend traf. Doch diese sollte nur 45 Sekunden Bestand haben, da Lechbrucks Paolo De Sousa (Roberts) bereits das 2:2 erzielte. Während die Falcons bereits zwei Überzahlsituationen nicht nutzen konnten, zeigten die Hausherren wie es besser geht und erneut Paolo De Sousa (Dressel) traf zum 3:2. Nach dieser Führung, bot sich den Pfrontenern noch vor der Pause, die Chance, bei einer 5:3 Überzahl den Ausgleich zu erzielen, was jedoch nicht gelingen sollte, so dass es beim Spielstand von 3:2 in die erste Pause ging. Im Mitteldrittel waren es dann doch die Gäste, die endlich während einer weitere Überzahl zum 3:3 Ausgleich durch Eugen Scheffer (Decker/Stipek) abstauben konnten. In der 35. Minute wurde zunächst Viktor Stipek, der einen Fehler der eigenen Defensive korriegieren musste, auf die Strafbank geschickt und als kurz darauf Lukas Hruska wegen Bandencheck neben ihm Platz nahm, ließen sich die Gastgeber sich nicht lange bitten und gingen erneut in Führung, den Treffer zum 4:3 erzielte Marius Keller auf Zuspiel von Mathias Schuster. Im Schlussabschnitt eine ähnliche Situation, 47. Spielminute, Strafzeit für Pfronten und Tor für Lechbruck, durch Simon Maucher, der von Marius Keller und Marcus Köpf perfekt freigespielt Pfrontens Schlussmann Pascal Lorenz per Direktabnahme keine Chance ließ. Die Falcons waren nun gefordert, gaben sich längst nicht geschlagen und kamen durch den zweiten Treffer von Viktor Stipek (Scheffer) in der 55. Minute wieder auf 5:4 heran. Pfrontens Coach Jörg Peters ging nun volles Risiko und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und tatsächlich ergaben sich Chancen auf den Ausgleich, die jedoch allesamt nicht mehr im Tor landen sollten, ganz im Gegensatz zu der Scheibe von Cameron Roberts, die eine Sekunde vor Spielende noch ihren Weg zum 6:4 Endstand in das verwaiste Pfrontener Gehäuse fand. Am Ende einer unterhaltsamen und fairen Begegnung, bei der es leider bei beiden Teams je einen verletzten Spieler zu beklagen gab, konnte sich der ERC Lechbruck für die Hinspielniederlage revanchieren. Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung, da sich die Flößer zielstrebiger und insbesondere in den Überzahlsituationen als effizienter bewiesen.
Strafzeiten: ERC Lechbruck: 16 Minuten, EV Pfronten: 14 Minuten.

Knaebel, Jochen

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