Lukas Hruska bleibt ein Falcon

Lukas Hruska bleibt ein Falcon
Lukas Hruska bleibt ein Falcon
Der in Decin/Böhmen geborene und mittlerweile eingedeutschte Verteidiger geht in die neunte Saison für die Falcons. Mit 27 Jahren zählt er zu den erfahrenen Spieler im Team und auch in der Statistik zählt der großgewachsene Verteidiger stets zu den Punktbesten bei den Falcons. In der vergangenen Saison konnte er mit 16 Punkte (5 Tore/11 Assists) das interne Duell gegen seinen älteren Bruder Ladislav (11 Punkte) für sich entscheiden und auch kommende Saison wird der physisch stets präsente Defensivspieler versuchen, nicht nur das interne Duell gegen seinen Bruder zu gewinnen, sondern möglichst viele Punkte zum Erfolg der Mannschaft beizusteuern.
Die Verantwortlichen der Falcons sind froh, dass der nicht nur aufgrund seiner körperlichen Spielweise respektierte Spieler auch kommende Saison der Defensive der Pfrontener zur Verfügung stehen wird. „Lukas ist ein Spieler, der dem Team nicht nur bei der Verteidigung des eigenen Tores hilft, sondern auch nach Vorne Akzente setzen kann und dessen Schlagschuss ebenso gefürchtet ist, wie seine Checks.“
 
 
Fragen an Lukas Hruska:
 
Frage: Servus Lukas, der Statistik nach, konntest Du Deinen für einen Verteidiger beeindrucken Punkteschnitt von 1,16 Punkten pro Spiel nicht halten und mit 0,62 PPG dennoch den zweitbesten Wert der Defensivspieler erreichen? Woran lag es Deiner Meinung nach?
 
Antwort: Ich habe meine Chancen einfach nicht so konsequent genutzt wie in der Saison davor. 1,16 Punkte pro Spiel waren natürlich ein sehr hoher Wert, und dieses Niveau konnte ich nicht bestätigen. Mit 0,62 Punkten pro Spiel bin ich trotzdem nicht unzufrieden, aber ich weiß, dass ich offensiv noch mehr beitragen kann. Das nehme ich als Ansporn, um in der kommenden Saison wieder konstanter zu punkten.
 
Frage: Wer Dich kennt, weiß das Deine Checks in der Regel hart, aber fair sind, trotzdem wurden letzte Saison 43 Strafminuten gegen Dich ausgesprochen, wie denkst Du darüber?
 
Antwort: Die meisten Strafminuten stammen aus einem einzigen Spiel gegen Lechbruck. Insgesamt sehe ich mich trotzdem als Spieler, der hart, aber fair spielt. Körperlicher Einsatz gehört zu meiner Spielweise, aber ich versuche immer, im Rahmen der Regeln zu bleiben. Solche Spiele gehören manchmal einfach dazu.
 
Frage: Deine Mannschaft verpasste letzte Saison den angestrebten vierten Platz, wie kam es dazu und was muss das Team verändern, um dieses Jahr das Ziel erreichen zu können?
 
Antwort: Der vierte Platz war natürlich unser Ziel, deshalb war die Enttäuschung am Ende groß. Uns hat über die Saison hinweg einfach die Konstanz gefehlt – wir haben gegen direkte Konkurrenten zu viele Punkte liegen lassen. Diese Saison müssen wir als Mannschaft geschlossener auftreten, in jedem Spiel 60 Minuten konzentriert bleiben und uns auch in engen Partien konsequent belohnen. Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen können.
 
Knaebel, Jochen
Bild und Text

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