In einem hart umkämpften, spannenden Spiel mit mehrfachen Führungswechseln konnten sich die Falcons am Freitag Abend gegen den Tabellenprimus aus Germering mit 6:5 (2:2/1:2/3:1) durchsetzen und nach zwei Niederlagen wieder punkten. Den Torreigen eröffnete Marco Göttle (Menge) der die Wanderers exakt nach vier Spielminuten in Führung schoß. Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, als Pfrontens bester Spieler an diesem Abend, Maximilian Decker (Stipek/Scheffer) zum Ausgleich traf. Selbiger war es auch, der in der 11. Minute auf Zuspiel von Richter und Veilands das erste Powerplay zur 2:1 Führung nutzte. Nun waren wieder die Germeringer an der Reihe, die durch ihren Routinier Daniel Menge (Kolb) zum Pausenstand von 2:2 stellten. Das Mitteldrittel verlief ähnlich, zunächst brachte Edgars Veilands (Richter/Stipek) die Hausherren in der 30. Minute wieder in Führung, ehe Marco Göttle (Schuster) und Quirin Reichel (Kolb) durch ihre Treffer (33. und 36. Minute) die Partie zu ihren Gunsten drehten. Beim Spielstand von 3:4 ging es in den Schlussabschnitt, in dem Leon Richter (Stipek/Decker) und Robin Wiedmann (Linz/Decker) mit ihren beiden Toren, in der 42. und 46. Minute den Pfrontener Anhang zum Jubeln und die Falcons wieder nach Vorne brachten. Doch auch das sollte es noch nicht gewesen sein, denn der Tabellenführer schlug durch Markus Mair (Dorfner/Reichel) in der 51. Minute noch einmal zurück und erzielte das 5:5. Die Spannung war nun kaum mehr zu übertreffen und es schien, als sollte das nächste Tor die Entscheidung bringen. Als noch knapp fünf Minuten zu spielen waren, fiel dann der Treffer zum 6:5 durch die punktbesten Spieler des Abends, denn auf Zuspiel von Viktor Stipek (4 Assists) und Maximilian Decker (2 Tore und 3 Assists) war es Leon Richter der mit seinem zweiten Treffer des Abends (und einem Assist) den Pfrontener Heimsieg und somit drei weitere wichtige Punkte sichern konnte. Trotz einiger Probleme gelang den Falcons ausgerechnet gegen den Tabellenersten ein nicht zu erwartender Erfolg. Leider blieb die teilweise überharte Gangart der Gäste nicht ohne Folgen, so dass die Pfrontener zumindest einen weiteren verletzten Spieler zu beklagen haben, die genaue Diagnose steht noch aus.
Strafzeiten: Wanderers Germering: 24 Minuten, EV Pfronten: 14 Minuten
Knaebel, Jochen



