Knappe Niederlage für die Falcons

Im zweiten Vorbereitungsspiel mussten sich die Falcons den Devils aus Ulm/Neu-Ulm mit 0:2 (0:2/0:0/0:0) geschlagen geben. Die Gäste hatten in einer am Ende hitzig geführten Begegnung den besseren Start und konnten in der 14. Minute, in Unterzahl einen Konter zum 0:1 durch Dominik Synek, der von Felix Anwander auf die Reise geschickt wurde, nutzen.

Nachdem erneut Dominik Synek kurz vor der ersten Pausensirene, nach einer weiteren Unachtsamkeit der Hausherren, zum 0:2 traf schien der Bayernligist seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch die Pfrontener wollten sich noch lange nicht geschlagen geben und konnten sich im weiteren Verlauf der Begegnung steigern. Dies hatte zur Folge, dass die Akteure beider Teams immer mehr Strafzeiten produzierten und es zu den ersten handfesten Auseinandersetzungen kam. Nachdem im zweiten Drittel keine Tore mehr fallen wollten, blieb es beim 0:2 aus Sicht der Falcons. Im Schlussabschnitt ein ähnliches Bild. Von einem Freundschaftsspiel konnte man nun aufgrund der vielen Fouls und den daraus resultierenden Strafzeiten wohl nicht mehr sprechen. Der negative Höhepunkt in der Auseinandersetzung der beiden Kooperationspartner fand dann in der 41. Minute statt, als Gästespieler Simon Klingler nach einem Stockschlag mit einer 5 Minuten + Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde und kurz darauf auch Pfrontens Verteidiger Ladislav Hruska aufgrund einer Verletzung nach einem weiteren Foulspiel nicht mehr weitermachen konnte. Nach einigen weiteren Strafzeiten auf beiden Seiten, welche allesamt torlos blieben stand am Ende das 0:2 Endergebnis fest. Pfrontens Trainer Michael Bielefeld blieb trotz der erneuten Niederlage durchaus positiv. „Ich habe im Vergleich zur letzten Partie einige Änderungen in den Reihen vorgenommen, um zu testen. Ich denke, es hat im Großen und Ganzen gut funktioniert. Meine Mannschaft hat nach den ersten Gegentreffern die richtige Reaktion gezeigt, sich nicht aufgegeben und sich erfolgreich zur Wehr gesetzt. Ich denke, dass diese knappe Niederlage gegen eine starke Bayernligamannschaft in Ordnung geht. Selbstverständlich hätte es die ein oder andere Strafzeit auf beiden Seiten nicht gebraucht, aber wir spielen Eishockey und da kommt es in der ein oder anderen Situation dazu, dass Spieler über das Ziel hinausschießen“, so die Einschätzung des Pfrontener Trainers. Strafzeiten: VfE Ulm/Neu-Ulm: 26 Minuten + Spieldauer für Klingler, EV Pfronten: 19 Minuten. Knaebel, Jochen

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