Fehlstart für die Falcons

Mit 2:9 (1:0/1:4/0:5) mussten sich die Falcons am Freitag Abend auf eigenem Eis dem EV Bad Wörishofen geschlagen geben. Nach der knapp zweiwöchigen Zwangspause fanden die Pfrontener zunächst gut ins Spiel und hatten zu Beginn die ersten aussichtsreichen Chancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Doch in der 17. Spielminute war es dann doch soweit und Benjamin Gottwalz (Albl/Matejka) brachte die Pfrontener zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause. Im Mitteldrittel wurde den Falcons ein Treffer von Johannes Friedl zu Recht aberkannt, im Gegenzug glichen die Wölfe durch Michal Horky (Telesz/Münch) aus. Bis dahin war die Begegnung ausgeglichen, doch das sollte sich kurz darauf ändern, als die Gäste innerhalb von fünf Minuten, durch Leonhard Gutsche (Schmidt/Vycichlo) und zweimal Michal Horky (Telesz/Egger) trafen und auf 1:4 stellten. Nachdem Pfrontens Trainer Josi Richter eine Auszeit nahm, konnten in diesem Drittel zwar weitere Gegentreffer vermieden werden, allerdings verbesserte sich das Spiel der Falcons auch dadurch nicht. Trotzdem kam wieder etwas Hoffnung im Lager der Pfrontener auf, als Tobias Nöß eine Sekunde vor Drittelende, mit seinem Premierentreffer die Seinen wieder auf 2:4 heranbrachte. Wer nun dachte, die Hausherren könnten im Abschlussdrittel das Spiel noch drehen, wurde bitter enttäuscht, denn die Gäste machten da weiter wo sie im Mitteldrittel aufgehört hatten. Der überragende Michal Horky (Münch) erzielte in der 44. Minute das 2:5 für die Wölfe, in der 49. Minute war es dann David Vycichlo (Staib) der zum 2:6 einschoss und für die Vorentscheidung sorgte. Die Gegenwehr der Hausherren wurde immer weniger, so dass noch weitere Gegentore die Folge waren, Patrick Münch (57. Minute), Noah Gaisser (Staib) in der 58. Spielminute und Michal Telesz (Walther/Münch) in der 60. Spielminute schraubten das Ergebnis auf 2:9. Somit starteten die Falcons nicht wie erhofft in die Abstiegsrunde und müssen jetzt als Tabellenletzter schauen, möglichst schnell die ersten Punkte einzufahren. Sicherlich kann die längere Spielpause und der dadurch resultierende Trainingsrückstand ein Grund dafür sein das die Pfrontener mit zunehmender Zeit immer schwächer wurden, allerdings wird darauf auch in Zukunft keiner der kommenden Gegner Rücksicht nehmen werden. Für Trainer Josi Richter heißt es jetzt, seine Mannschaft so schnell wie möglich wieder in die Spur zu bringen, denn die Abstiegsrunde ist schneller vorbei als man denkt. Strafzeiten: EV Bad Wörishofen: 14 Minuten, EV Pfronten: 10 Minuten Knaebel, Jochen

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