Tore am Fließband in Pfronten

Insgesamt 17 Tore bekamen die Zuschauer am Freitag Abend beim Heimspiel des EV Pfronten gegen den Spitzenreiter ESV Burgau beim 7:10 (4:2/0:6/3:2) zu sehen.

Durch diese erneute Niederlage und dem gleichzeitigen 4:2 Sieg des SC Forst gegen den EV Fürstenfeldbruck, rutschten die Falcons nun an das Tabellenende der Abstiegsgruppe 2. Die Gäste aus Burgau starteten furios und lagen nach knapp vier Spielminuten bereits mit 0:2, durch Treffer von Dennis Tausend und Niklas Arnold in Führung. Die Falcons schienen hiervon wenig beeindruckt und konnten postwendend durch Lukas Hruska (Böck) verkürzen und in der 9. Minute durch Johannes Friedl (Gröger/Tröber) ausgleichen. In der stärksten Phase der Pfrontener gelang kurz darauf Robin Wiedmann (Titsch/Hruska Ladislav) die erstmalige Führung, die Joel Titsch (Hruska, Ladislav/Stammler) auf 4:2 ausbauen konnte. Im Mitteldrittel übernahmen die Gäste allerdings wieder das Ruder und trafen fast nach Belieben. David Tomecko eröffnete den Torreigen der Eisbären, die weiteren fünf Treffer erzielten David Zachar, David Ballner (2), Boris Drozd, sowie erneut David Tomecko. Die Gäste konnten drei dieser Treffer in Überzahl erzielen und die Vorentscheidung schien bei dem Ergebnis von 4:8 nach dem zweiten Drittel bereits gefallen zu sein. Doch trotz des hohen Rückstandes gaben sich die Pfrontener nicht auf und konnten durch drei Treffer von Mannschaftskapitän Matthias Ziegler auf 7:8 verkürzen. Doch es sollte am Ende nicht mehr reichen den Tabellenführer vor größere Probleme zu stellen, denn David Zachar konnte in der 57. Minute die Aufholjagd mit dem Treffer zum 7:9 stoppen. Noch bevor die Eisbären für den Schlusspunkt durch Dennis Tausend (Empty-Net) zum 7:10 sorgen konnten, präsentierten sich einige der mitgereisten Burgauer Zuschauer, die hier ausdrücklich nicht als Fans bezeichnend werden, wieder einmal mehr von ihrer unangenehmen Seite, in dem sie durch ihr Verhalten für eine Spielunterbrechung sorgten und die Begegnung erst fortgeführt werden konnte, nachdem diese merkwürdige Gruppierung das Stadion verlassen hatte. Wie man respektvoll und sportlich miteinander umgehen kann, zeigten Eisbären-Trainer Heinrich Heinz und Armin Schneider auf Pfrontener Seite, bei der anschließenden Pressekonferenz. Der Burgauer Trainer, der den Falcons im Abstiegskampf viel Erfolg und den Klassenerhalt wünschte, zeigte sich vom Spielverlauf und den durchaus unterschiedlichen Leistungen seiner Mannschaft ebenso verwundert, wie Armin Schneider. Dieser merkte treffend an, dass man eigentlich ein Spiel in dem man selbst sieben Tore erzielt, am Ende nicht verlieren sollte. Am Ende setzte sich die Qualität der Burgauer, die gerade in den Überzahlsituationen ihre Klasse zeigen konnten dennoch verdient durch, so dass der Sieg der Eisbären in Ordnung geht. Durch diesen Erfolg befindet sich der ESV Burgau weiterhin unangefochten an der Spitze der Tabelle, während die Pfrontener nun als Letzter in die anstehenden Begegnungen gehen. Strafzeiten: ESV Burgau: 14 Minuten, EV Pfronten: 12 Minuten

Knaebel, Jochen

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