Saisonaus für die Falcons

Auch im Rückspiel mussten sich die Pfrontener dem Favoriten aus Bad Kissingen am Ende mit 4:6 (2:2/1:2/1:2) geschlagen geben und somit endet die Saison für die Falcons bereits im Viertelfinale gegen die Unterfranken.

Wie auch im Hinspiel mussten die Ostallgäuer auf einige ihrer Stammspieler verzichten, insgesamt standen den beiden Trainern Herbert Gmeinder und Helmut Wahl nur 16 Spieler zur Verfügung, aber auch die Gäste reisten lediglich mit 14 Mann an. Dieser Kader hatte es jedoch es in sich, im Tor stand der 22jährige Lette Zukovas, Donatas, in der Verteidigung die beiden Finnen Rami Häikkilä und Niko Samuel Grönstrand, gemeinsam mit dem gebürtigen Ukrainischen Spielertrainer Mikhail Nemirowski. Im Sturm kamen mit dem gebürtige Russen Viktor Ledin, ebenso, wie mit dem Letten Romans Likitins, dem Kanadier, Evans Chad Nelson und dem gebürtigen Russen Jewgenij Prochorow weitere Spieler zum Einsatz, die das Eishockeyspielen im Ausland erlernt haben. Gespickt mit diesen Spielern, die im Verlauf der Begegnung für nicht weniger als für 4 Tore und 6 Assists verantwortlich waren, gewannen die Unterfranken auch das Rückspiel der Playoffs. Die Begegnung begann zunächst sehr abwechslungsreich, die Gäste gingen in der vierten Minute durch Viktor Ledin (Nemirovski/Hemmerich) in Führung, die von Fabian Gmeinder postwendend egalisiert wurde. Nachdem die Wölfe durch Mikhail Nemirowski erneut trafen, war es knapp eine Minute später Florian Häfele (Titsch/Ziegler) der auch diese Führung egalisierte und für den Zwischenstand von 2:2 zur ersten Pause sorgte. Im Mitteldrittel waren es wieder die Gäste, die angetrieben durch die Anfeuerungen ihrer mitgereisten Fans, durch Rami Haikkilä ein Tor vorlegten und wieder hatten die Hausherren die richtige Antwort durch Florian Häfele (Titsch/Ziegler) parat, der zum 3:3 einschoss. Im Anschluss daran, mussten die Falcons jedoch eine gegen Benjamin Gottwalz ausgesprochene 5 Minuten + Spieldauerstrafe hinnehmen, die Bad Kissingen durch Marc Hemmerich (Nikitins) zum 3:4 nutzen konnte. Als in der 44. Minute noch Nico Samuel Grönstrand zum 3:5 traf schien die Begegnung bereits entscheiden, doch die Hausherren bewiesen Moral und kamen noch einmal auf 4:5 heran. Erneut war es der beste Pfrontener Spieler des Abends, Florian Häfele (Ziegler) der den Anschlusstreffer besorgte. Dies sollte jedoch auch der letzte Treffer der Falcons für diese Saison gewesen sein, trotz Herausnahme des Torhüters Fabian Mölle, wollte trotz Überzahl der Ausgleich nicht mehr fallen. Den Schlusspunkt in einer durchaus gefälligen Partie setzte Christian Masel (Nemirowski/Ledin) in der 53. Minute zum 4:6. Bad Kissingen zog mit diesem Sieg verdient in die Halbfinalserie ein, während die Falcons ihre durchaus erfolgreiche Saison damit gleichzeitig beendeten. Trotz des absolut verdienten Sieges der Gäste, die nichts anderes machten, als nach dem Regelwerk des Bayerischen Eissportverbandes, ihre Möglichkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen, bleibt am Ende die Hoffnung, dass die die Durchführungsbestimmungen zur neuen Saison angepasst werden, um die Chancengleichheit aller Vereine wieder herzustellen.

 

Strafzeiten: EC Bad Kissingen: 10 Minuten; EV Pfronten: 8 Minuten + 5 Minuten + Spieldauerstrafe für Gottwalz.

 

Knaebel, Jochen

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